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Die Legenden der 12 Chinesischen Tierkreiszeichen

Die Legenden der 12 Chinesischen Tierkreiszeichen Wie alles begann… Schaut man sich die ungewöhnliche Kombination der chinesischen Tierkreiszeichen an, so kann man sich sicherlich zu Recht fragen, warum genau diese zwölf Tiere ausgewählt wurden. Man erzählt sich vor allem zwei unterschiedliche Legenden, die die Entstehung der chinesischen Tierkreiszeichen beschreiben. Welche nun die richtige ist oder ob überhaupt eine von beiden der Wahrheit entspricht, bleibt selbstverständlich dem Leser überlassen… 1. Legende: Die erste Legende beruht darauf, dass Buddha ein Wettrennen veranstaltet hat, an dem alle Tiere des Königreichs teilnehmen durften. Die ersten zwölf Tiere, welche auf der anderen Seite des Flusses ankamen, sollten in dieser Reihenfolge die zwölf Tiere des chinesischen Kalenders werden. Unter allen Tieren, wie konnte die Ratte dann nur die Nummer 1 werden? Eine berechtigte Frage, schaut man sich die viel schnelleren und größeren Tiere an… Die Legende erklärt dies so: Die Ratte war die schlauste – anstatt selber zu schwimmen sprang Sie auf den Rücken des Büffels, von dem Sie annahm der beste Schwimmer zu sein. Und recht hatte sie, der Büffel lag über das ganze Rennen hinweg auf dem ersten Platz. Kurz bevor der Büffel jedoch das andere Ufer erreichte, machte die Ratte einen Satz und landete als erstes auf der anderen Seite des Flusses. Die Ratte war somit der Gewinner des Rennens und erscheint daher heute noch als erstes Tier unter den 12 chinesischen Tierkreiszeichen. Der Büffel wurde Zweiter, der Tiger Dritter, der Hase bekam zum Ende des Rennens Hilfe vom Drachen und wurde Vierter und der Drache erreichte somit das Ufer an fünfter Stelle. Die Schlange versteckte sich in einem Hufen des Pferdes, erschreckte dieses kurz vor der Zielgraden und schnappte sich dadurch den sechsten Platz kurz vor dem Pferd. Die nächsten Plätze gingen an das Schaf, den Affen und den Hahn, die sich gegenseitig bis ans andere Ufer halfen. Der Hund, welcher eigentlich ein guter Schwimmer ist machte es nur auf Platz 11 – für ihn war ein ausgedehntes Bad im Fluss wichtiger als das Rennen. Das Schwein machte auf halber Strecke Rast um sich auszuruhen und zu fressen, schaffte es aber schließlich dann doch als zwölftes und letztes Tier über die Ziellinie. 2. Legende: Die zweite Legende beruht nicht wie die erste auf Anweisung von Buddha, sondern auf Anweisung des Jadekönigs. Diesem war eines Tages im Himmel so langweilig, dass er seinem Berater anwies für ihn zwölf sehr unterschiedliche Tiere in den Himmel hinauf zu bestellen. Der König konnte nicht sehen, was auf der Erde vor sich ging und wollte endlich die Tiere der Erde persönlich kennen lernen. Der Berater schickte die erste Einladung an die Ratte. Die Ratte sollte ebenfalls der Katze Bescheid geben, was sie jedoch aufgrund ihrer Eifersucht nicht machte – die Katze hat ihre Einladung daher nie erhalten. Weitere Einladungen wurden an den Büffel, den Tiger, den Hasen, den Drachen, die Schlange, das Pferd, das Schaf, den Affen, den Hahn und den Hund geschickt. Als alle eingeladenen Tiere jedoch am nächsten Tag beim König eintrafen, zählte dieser nur elf – die Katze hatte ja wegen der Ratte ihre Einladung nie erhalten. Der König schickte darauf hin einen seiner Diener erneut zur Erde um ein zwölftes Tier zu besorgen. Und das erste Tier welches ihm über den Weg lief war das Schwein, welches er gleich mit hinauf nahm. Als nun alle 12 Tiere vor dem König standen, hüpfte die Ratte auf den Rücken des Büffels und fing an Flöte zu spielen. Dies gefiel dem König so sehr, dass er der Ratte den ersten Platz gab. Zweiter Platz ging an den Büffel für sein sportliches Verhalten, dritter wurde der Tiger für seine Tapferkeit. Die nächsten Plätze gingen an den Hasen, den Drachen, die Schlange, das Pferd, das Schaf, den Affen, den Hahn und den Hund. Dem Schwein wurde der Fairness wegen der zwölfte Platz zugeteilt. -Savoir-

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