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Der Kaiserschmarrn – Herkunft und Geschichte

Hat der Kaiserschmarrn wirklich was mit dem Kaiser zu tun?

Es gibt viele Geschichten über den Kaiserschmarrn. So richtig wird es sich daher wohl nicht klären lassen woher der Kaiserschmarrn wohl wirklich kommt. Gemeinsam ist jedoch nahezu all diesen Geschichten, dass die Herkunft auf Kaiser Franz Joseph I. und seine Gattin Elisabeth zurückgeht. Der Kaiserschmarrn muss danach Mitte des 18. Jahrhunderts in Österreich entstanden sein.

Eine am häufigsten erzählte Geschichte besagt, das Kaiser Franz Josef I. eine Speise, welche der Küchenchef kreierte und welche von der sehr auf die schlanke Linie bedachte Kaiserin Elisabeth (Sissi) verschmäht wurde, mit den Worten „Na geb‘ er mir halt den Schmarren her, den unser Leopold da wieder z’sammenkocht hat“ bedachte. Dem Kaiser schmeckte die Speise so gut, so das sich dann schnell als die Bezeichnung „Kaiserschmarrn“ durchsetzte.

In einer weiteren Geschichte wird erzählt, dass der Kaiser seinen Küchenchef gefragt hat: „Was gibt’s denn heut zum Essn?“. Da dem Küchenchef seiner Meinung nach das Mahl nicht gelungen war soll er geantwortet haben: „ Eure Majestät, bitte verzeiht…heute gibt es nur einen Schmarren“. Da dem Kaiser das scheinbar missglückte Mahl allerdings so gut gemundet hat, wurde es kurzerhand mit Kaiserschmarrn betitelt.

Ähnlich erzählt sich auch folgende Geschichte: Zur Hochzeit von Elisabeth und Kaiser Franz Joseph wurde von den Küchenchefs zu Ehren der Kaiserin ein „Kaiserinschmarrn“ entwickelt. Da die Speise dem Kaiser jedoch besser geschmeckt haben soll als der Kaiserin, wurde aus dem Namen kurzerhand „Kaiserschmarrn“.

In einer weiteren Geschichte bekam der Kaiser von einem Senn (in Österreich auch als „Kaser“ bezeichnet) auf einer Jagdhütte einen „Kaserschmarrn“ serviert. Der Kaiser war davon so begeistert, das er die Speise kurzerhand in Kaiserschmarrn umtaufte.

-Savoir-

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Thema von Anders Norén